Rezension zum Hörbuch „Roxy“ von Neal und Jarrod Shusterman

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Klappentext:

Roxy – Ist sie die mächtigste Droge von allen?

Als Isaac der überirdisch schönen Roxy begegnet, zieht sie ihn sofort in ihren Bann. Er fühlt sich lebendig wie nie, alles ist leicht und nichts scheint unmöglich. Isaac ahnt nicht, dass Roxy kein normales Mädchen ist, sondern eine Droge, hergestellt in einem Labor, machthungrig und auf der Suche nach ihrem ersten echten Opfer. Sie will endlich beweisen, wie tödlich sie ist. Doch Roxy hat nicht damit gerechnet, dass sie sich selbst verliebt.

»Roxy« ist Neal und Jarrod Shustermans Antwort auf eine unscheinbare Frage – eine Frage, der jeder von uns irgendwann begegnet und die dich völlig unvorbereitet trifft. »Willst du auch mal?« Die Antwort verändert dein Leben. 

Meine Meinung:

Das Hörbuch Roxy konnte mich schnell fesseln und hat mich bis zum Ende angespannt die Geschichte verfolgen lassen. Die verschiedenen Sprecherinnen und Sprecher haben die Geschichte toll vertont weshalb es insgesamt ein sehr gelungenes Hörerlebnis war.

Aber fangen wir beim Anfang an: Der Einstieg in „Roxy“ ist mir leider nicht ganz einfach gefallen. Das lag für mich aber weniger am Hörbuch selbst, sondern an dem meiner Meinung nach irreführend formulierten Klappentext:

„Als Isaac der überirdisch schönen Roxy begegnet, zieht sie ihn sofort in ihren Bann. Er fühlt sich lebendig wie nie, alles ist leicht und nichts scheint unmöglich. Isaac ahnt nicht, dass Roxy kein normales Mädchen ist, sondern eine Droge…“

Denn ich dachte zuerst dass Roxy ein Mensch ist – ja, ein Mensch der gleichzeitig eine künstlich Droge ist und wie so eine auf andere wirkt, aber vor allem ein Mensch. Gerade am Anfang führt Isaac mit ihr normale Gespräche. Vielleicht heben sich die Gespräche im Buch durch kursive Zeilen oder eingerückte Absätze ein, beim Hören war ich jedenfalls zu Beginn fest davon überzeugt, dass es sich bei Roxy um eine Person handelt.

Als das geklärt war, konnte ich der Geschichte deutlich besser folgen, die ein unglaublich wichtiges Thema angeht: Abhängigkeit von Drogen. Dabei ist nicht nur die Abhängigkeit von einer wilden Partydroge gemeint, sondern es reicht schon ein verschreibungspflichtiges Medikament, dass ein Mensch bei Schmerzen bekommt, von dem er sich aber nicht mehr trennen kann. Der Prozess, in eine Sucht zu verfallen, kann sehr subtil und schleichend sein, und Neal und Jarrod Shusterman haben das sehr gelungen adressiert. Vor allem kam eines bei den Geschwistern Ivy und Isaac sehr deutlich heraus: eine Suchtmittelabhängigkeit kann jeden treffen. Und der Weg heraus ist schwer – weshalb ihn manche nicht schaffen… Ein origineller, spannender und besonders zum Schluss sehr dramatischer Roman, der zum Nachdenken anregt! 4/5 Sterne

Rezension zum Hörbuch „The sea in your heart“ von Kira Mohn

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Klappentext:

Sehnsuchtsort Island. Die neue zweibändige Reihe der Spiegel-Bestsellerautorin.
Eine Kämpferin – Lilja bietet auf Island Whale-Watching-Touren an. Sie liebt die Tiere und ist eine vehemente Gegnerin der – insbesondere isländischen – Walfang-Industrie. Nur hat sie durch ihre Protestaktionen inzwischen eine Klage am Hals.
Ein Fremder – Um sich von dem ganzen Ärger abzulenken, geht sie eines Abends in eine Bar und lernt dort Jules Marçeau kennen. Zwischen den beiden funkt es sofort, und Lilja lässt sich auf einen One-Night-Stand ein.
Eine Überraschung – Zumindest dachte sie, es würde ein One-Night-Stand, aber Jules will sie wiedersehen. Lilja stimmt einem zweiten Date nur zu gern zu. Doch dazu kommt es nicht, denn sie trifft Jules das nächste Mal vor Gericht wieder – als Anwalt der Gegenpartei!

Meine Meinung:

Das Setting in Island ist total toll. Die schönen Beschreibungen und der angenehme Schreibstil machen es einem als Leser einfach, sich in der Geschichte wohlzufühlen. Trotzdem fiel mir der Einstieg in „The sea in your heart“ nicht ganz einfach. Das lag vor allem daran, dass man direkt in die Geschichte hereingeworfen wurde. Andererseits erlebt man dann gemeinsam mit der Protagonistin ein ihr sehr wichtiges Anliegen: Denn Lilja ist Teil von „Wild & Free“, einer Organisation die sich zum Ziel gemacht hat, gegen die isländischer Walfang-Industrie vorzugehen. Sie wollen das Meer samt seiner Bewohner zu schützen. Dabei gehen sie sehr zielstrebig, mutig und konzentriert an die Sache heran. Die Thematik fand ich generell sehr spannend, da das Thema leider noch immer sehr aktuell ist.

Emotional konnte mich die Geschichte an vielen Stellen abholen – die grausamen Walfänge und die Verzweiflung kamen authentisch rüber. Allerdings gab es auch Stellen, an denen ich mir etwas mehr gewünscht hätte, und zwar bezüglich der Charakteren. Lilja war mir an sich schon sehr sympathisch. Aber vor allem in der ersten Hälfte der Geschichte hatte ich das Gefühl, dass ich über Lilja außer ihrer Leidenschaft für den Tierschutz nicht viel herausgefunden habe. Es schien als hätte ich nur einen Teil von ihr kennengelernt und das fand ich etwas schade. Auch Jules war für mich lange schwer greifbar, da hätte ich mir etwas mehr Details gewünscht. Die Dynamik der beiden zusammen fand ich wiederum sehr gelungen. Die, fast schon Liebe auf den ersten Blick, wirkte sehr überzeugend. Genauso die Tatsache, dass die beiden, anders als sie es sich wünschen, keine guten Voraussetzung für eine gemeinsame Zukunft hatten. Die „Auflösung“ der Herausforderungen war für die Geschichte passend, wenn auch meiner Einschätzung nach nicht 100 Prozent realistisch. Aber vielleicht muss das auch in nicht sein 😊

Alles in allem kann ich „The sea in your heart“ als Fernwehroman mit wichtigem Thema empfehlen. Ich hätte mir zwar, besonders bei der Beschreibungen der Charaktere, mehr gewünscht, aber ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen, beziehungsweise als Hörbuch gehört. Auch die Sprecherin fand ich gelungen ausgewählt! 😊 3,5 von 5 Sterne.

Rezension zu „Dunbridge Academy – Anywhere“ von Sarah Sprinz

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Klappentext:

Er könnte überall sein, aber er ist hier bei mir … Sich zu verlieben, das stand nicht auf Emmas Agenda, als sie für ein Auslandsjahr an der schottischen DUNBRIDGE ACADEMY angenommen wird – dem Internat, an dem sich ihre Eltern kennengelernt haben. Hier will sie Hinweise auf ihren Vater finden, der die Familie vor Jahren verlassen hat. Ablenkung von ihrem Plan kann sie dabei nicht gebrauchen, aber als sie Schulsprecher Henry trifft, weiß Emma sofort, dass sie ein Problem hat. Während geheimer Mitternachtspartys und nächtlicher Spaziergänge durch die alten Gemäuer der Schule wachsen Gefühle zwischen ihnen, gegen die Emma schon bald machtlos ist. Doch Henry hat eine Freundin und Emma kein Bedürfnis, sich das Herz brechen zu lassen …

Meine Meinung:

*Spoiler* Als ich das Buch zugeklappt habe, war ich voller Emotionen. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf die weiteren Teile.

Das Setting in der Dunbridge Academy hat mich als Leser definitiv in den Bann gezogen. Ich habe mir die Schule fast schon bildlich vorstellen können, und das Gemeinschaftsgefühl wurde glaubhaft übermittelt. Als Emma dort für ihr Austauschjahr ankommt, wird sie gleich eingebunden und erlebt das richtige Internatsleben. Henry trifft sie schon auf dem Weg dorthin, und es entsteht sogleich eine Verbindung zwischen den Protagonisten. Die beide waren auch wirklich tolle Charaktere. Die Beziehung der beiden war zu Beginn so leicht, berührend und authentisch, dass es einfach Spaß gemacht hat, diese mitzuerleben.

Natürlich war Henry zu Beginn der Geschichte noch in einer Beziehung. Da knüpft auch mein fast größtes Lob an: Wie Henry und seine spätere Ex-Freundin Grace miteinander nach der Trennung umgegangen sind. Grace war einfach toll und so eine starke Person. Auch wie Emma und Grace miteinander umgegangen sind fand ich großartig. Trotz des Trennungsschmerzes gab es keine Zickereien, keine Gehässigkeiten und keine Streitereien. Sie haben sich respektvoll, wenn auch manchmal unbeholfen, verhalten und das fand ich absolut gelungen. Denn im Endeffekt wollte jeder für den anderen das Beste, auch wenn es persönlich in dem Moment geschmerzt hat.

Bei der locker leichten Stimmung bleibt es aber nicht – die Themen werden ernster. Emma trifft ihren Vater wieder, der alles andere als in ihrer Vorstellung ist. Dafür, dass das Suchen und ihres Vaters als der ganze Angelpunkt der Geschichte beschrieben wurde, fand ich ihn ein wenig zu schnell abgehandelt. Da auch der Klappentext diesen Punkt so hervorhebt, hätte ich ein wenig mehr erwartet. Erst passiert ganz lange gar nichts, und dann auf wenigen Seiten relativ viel und das Thema ist weitestgehend durch. Gleichzeitig spitzt sich der Konflikt mit dem Lehrer zu und schließlich erleidet Henry ein schrecklichen Schicksalsschlag. Die folgenden Kapitel sind eher düster und die Leere, die den Schüler packt, konnte ich gut nachvollziehen. Allerdings hätte ich seine verstorbene Schwester Maeve gerne in mehr Kapiteln kennengelernt. Sie schien ein sehr interessanter Charakter zu sein und ich fand dafür, wie prägend und tiefgreifend natürlich so ein schreckliches Ereignis für Henry und seine Familie sind, kam sie in der Geschichte etwas zu kurz.

Trotzdem ist die Dunbridge Academy für mich wirklich gelungen. Ich habe das Buch in kürzester Zeit verschlungen und freue mich auf die nächsten Teile. 4/5 Sterne

Rezension zu „Elisa Hemmiltons Kofferkrimi“ von Lin Rina

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Klappentext:

Alles begann mit dem äußerst unwahrscheinlichen Ereignis, dass ein Koffer vom Himmel fiel. London 1890/91 – Die Metropolitan Police hat uns gebeten, einen Bericht über die kürzlichen Ereignisse im Fall ›David Brighton‹ zu schreiben. Und wie wir – eine vorlaute Studentin und ein schusseliger Mechaniker – es geschafft haben, der ganzen Sache auf die Spur zu kommen. Da Jamie sich aber strikt weigert, zu Papier zu bringen, was wir durchlebt haben, bleibt diese Aufgabe an mir hängen: Elisa Hemmilton, mutige Laienermittlerin, neugierige Spürnase und Siegerin der Herzen.

Meine Meinung:

Lin Rina hat einen wunderbaren Schreibstil. Sie schafft es, historische Romane gleichzeitig authentisch und angenehm lesbar zu verfassen. Das heißt, dass man trotz der Tatsache, dass die Geschichte 1890 spielt, nicht vor lauter unbekannten oder in unserem Wortschatz ungenutzten Wörtern ständig hängenbleibt. Hier ein ganz großes Lob, die Kunst hat sie schon in Staubchronik gemeistert und genauso toll in „Elisa Hemmiltons Kofferkrimi“ geschafft.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Elisa ist eine spannende Protagonistin, da sie einerseits aus dem Armenviertel stammt, aber dank einer Gönnerin in den privilegierten Kreisen verkehrt. Sie ist definitiv nicht auf den Mund gefallen und ihre Eigenarten machen sie sympathisch und liebenswert. Immer mal wieder muss man über ihren unerschütterlichen Mut (und Leichtsinn) den Kopf schütteln, verfolgt aber gleichzeitig gebannt die Entwicklung des Falls. Auch Jamie, Mr. Green und Arden habe ich sehr ins Herz geschlossen. Mein Fazit zu den Charakteren ist: toll ausgearbeitet! Einzig ein bisschen schade war, dass Animant nur im Epilog der Geschichte wirklich eine Rolle gespielt hat. Ich mochte sie in Staubchronik sehr gerne und hätte mir ein, zwei Kapitel mit ihr gewünscht… ;-). Das Londoner Setting kannte ich aus besagten Gründen auch schon und mag ich persönlich einfach super gerne.

Ein ‚normaler‘ Roman war das Buch nicht, denn es ist als Erzählungsbericht aus Elisas Sicht geschrieben. Das hat aber nichts am Leseempfinden verändert und hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Das einzige, was ich in dem Zusammenhang schade fand, ist, dass die Anmerkungen (zumindest in der E-Book Version) erst ganz hinten im Roman kamen. Wenn man das physische Buch in den Händen hält, geht das umblättern bestimmt schnell und unproblematisch. Aber beim E-Book hat das zwischen den Seiten zu springen (bei meinem alten Tolino) leider nicht geklappt. Das war sehr schade, weil ich sie so erst am Ende lesen konnte. Dabei wäre es lustig und spannend gewesen, Jamies Kommentare zu lesen! Das ist aber keine Kritik am Buch oder der Autorin, da es eher um die technische Umsetzung (wenn das überhaupt möglich ist) geht.

Die Geschichte ist aus meiner Sicht aber auch für Leute geeignet, die üblicherweise keine Krimis lesen. Denn die Geschichte ist nicht gruselig, sondern voller Witz, unerwarteter Wendungen und toller Charaktere. Es war ein tolles Erlebnis, den Kofferkrimi zu lesen!

Rezension zu „Fighting Hard for Me“ von Bianca Iosivoni

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Klappentext:

Nichts geht über diese Freundschaft. Nichts. Erst recht keine blöden Gefühle.

Geschafft! Mehr als ein Jahr lang war Sophie unglücklich in ihren Mitbewohner und besten Freund Cole verliebt, aber nun ist sie endlich über ihn hinweg. Doch ausgerechnet jetzt gesteht er ihr seine Gefühle! Sophie kann es nicht fassen. Und erst recht nicht kann sie es wagen, ihr Herz derart in Gefahr zu bringen, wo es doch so lange gedauert hat, es zu heilen. Also schlägt sie Cole ihren selbst getesteten und für gut befundenen Zwölf-Punkte-Plan vor, um ihm dabei zu helfen, sich wieder zu entlieben. Allerdings hat sie nicht damit gerechnet, dass die gemeinsame Zeit mit Cole das Kribbeln zwischen ihnen nicht löschen, sondern neu entfachen könnte …

Meine Meinung:

„Fighting Hard for me“ ist der erste Teil, den ich von der ‚Was auch immer geschieht‘-Reihe gelesen habe. Deshalb kannte ich die Freundesgruppe rund um Sophie und Cole noch nicht. Das Setting war aber sehr gelungen. Ich habe mich in der WG schnell wohlgefühlt und konnte die Geschichte genießen. Wer Buchreihen mag, die aus dem Leben von verschiedenen Charaktere einer Freundesgruppe erzählen, sollte sich die Reihe mal anschauen. Auf meiner Leseliste für 2022 stehen die anderen Teile auf jeden Fall schon drauf.

Der Schreibstil war gut und die Geschichte ließ sich flüssig lesen. Die Idee von dem 12-Punkte-Plan hat mir auch gut gefallen. Aaaber: dass Sophie Cole dabei helfen will, die Gefühle für sie loszuwerden, fand ich von Anfang an eine schlechte Idee… Natürlich knistert es umso mehr zwischen den beiden was eine Reihe an Schwierigkeiten mit sich bringt…

Cole war ein spannender Charakter mit einer tollen Familie. Mir hat seine persönliche Entwicklung in der Geschichte mit am besten gefallen. Das ihm bewusst wird, dass er vieles ohne Leidenschaft, Ehrgeiz und Motivation tut und dass er es ändern wollte. Sophie mochte ich auch, aber so wirklich einen Zugang zu ihr habe ich leider nicht bekommen.

Insgesamt gab es im Roman viele schöne Szenen. Für meinen Geschmack hätten einige aber gerne etwas länger sein dürfen – wie der Besuch bei Coles Familie oder der Töpferkurs. Sophies Zweifel haben dagegen in einigen Kapiteln immer wieder eine Rolle gespielt. Natürlich wurde in der Geschichte aufgelöst, weshalb sie mit den Gedanken zu kämpfen hat. Allerdings war es mir irgendwann ein klitzekleines etwas viel, weil es sich auch inhaltlich sehr geähnelt hat.

Als bekannte Best-Friends-To-Lovers Liebhaberin habe ich mich sehr auf die Geschichte gefreut. Leider hat es mich nicht ganz gepackt, wie erwartet. Nichtsdestotrotz fand ich die Geschichte um Sophie und Cole schön und freue mich, weitere Geschichten von Bianca Iosivoni zu lesen.

Rezension zum Hörbuch „Diana – Königin der Herzen“ von Julie Heiland

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Klappentext:

Lady Di – die Ikone ihrer Zeit

London, 1978: Die siebzehnjährige Diana Spencer ist zu Gast auf einem Polospiel. Es beginnt ein Flirt mit dem zukünftigen König Großbritanniens, der ihr Leben für immer verändern soll. Keine drei Jahre später steht sie vor 3500 geladenen Gästen in der St. Paul‘s Cathedral und feiert die Hochzeit des Jahrhunderts. Doch obwohl der Alltag in der Königsfamilie mit seinem strengen Protokoll ihr nicht entspricht und Charles ihre Liebe nicht erwidert, findet sie ihren ganz eigenen Weg – und die Welt liegt ihr schon bald zu Füßen …
Der Roman über eine der berühmtesten Frauen der Welt.

Meine Meinung:

Die Geschichte erzählt einfühlsam vom Leben Lady Diana. Los geht es, als sie Charles kennen lernt und endet kurz nach ihrer Scheidung.

Durch die Kombination von tollem Schreibstil und super Vertonung durch die Sprecherin kamen die Emotionen während des gesamten Romans authentisch rüber. Ich habe mit Diana mitgelitten und mich an anderen Stellen mitgefreut.

Mit fast 15 Stunden ist das Hörbuch zwar lang – aber keinesfalls langweilig. Dadurch, dass man so viele Lebensjahre von Diana begleitet lernt man immer neue Facetten und Kapitel aus ihrer persönlichen Geschichte kennen.

Gerade im Rahmen der Reihe ‚Ikonen ihrer Zeit‘ ist die Geschichte gut aufgehoben. Diana war eine faszinierende Person mit keinem leichten, aber dafür sehr spannenden Leben. Sie hat so einen schönen Roman definitiv verdient!

Insgesamt hat mich die Geschichte rund um Diana sehr fasziniert. Immer wieder habe ich Ausschnitte daraus gegoogelt & konnte so das Gehörte mit Bildern verknüpfen (wie beispielsweise ein Foto von dem schwarzen Kleid, dass Diana bei ihrer ersten öffentlichen Veranstaltung mit Charles getragen hat).

Mein einziger Kritikpunkt an der Geschichte: Reale Ereignisse aus Dianas Leben vermischen sich mit fiktiven Erzählungen. An vielen Stellen hätte mich interessiert: Ist das jetzt die Freiheit der Autorin oder trug sich das Ereignis tatsächlich so zu? Natürlich ist mir klar, dass nicht an jedes Kapitel ein Hinweis angegliedert werden kann aus dem herausgeht, welche Aspekte so passiert sind welche Teile durch künstlerische Freiheit dazugekommen sind. Aber interessiert hätte es mich sehr!😊

Trotzdem ist der Roman für mich sehr gelungen und ich empfehle sie allen wärmstens, die eine Geschichte über eine starke Frau lesen oder anhören möchten.

Rezension zum Hörbuch „You will be the death of me“ von Karen M. McManus

Rezension zum Hörbuch „You will be the death of me” von Karen M. McManus

Klappentext:

Drei ehemalige Freunde. Ein Zufallstreffen. Ein Mord.
Ivy, Mateo und Cal waren einmal befreundet, jetzt haben sie nichts mehr miteinander gemein. Aber als Cal zu spät zur Schule kommt und dort auf Ivy und Mateo trifft, scheint das die Gelegenheit zu sein, eine alte Tradition wiederaufleben zu lassen: einen Tag blau machen. Bei ihrem spontanen Ausflug in die Stadt sichten sie einen vierten Schüler auf Abwegen und folgen ihm – mitten hinein in einen Tatort. Ivy, Cal und Mateo kennen den Toten, der vor ihnen liegt – und eigentlich sollten sie jetzt die Polizei rufen. Doch sie alle haben eine Verbindung zu dem Toten. Und etwas zu verbergen. War ihr Zufallstreffen wirklich ein Zufall?

Meine Meinung:

Spannend, fesselnd und unvorhersehbar. Das sind die ersten drei Worte, die mir in den Kopf kommen, wenn ich an die Geschichte denke. Das Hörbuch zu „You will be the death of me“ hat mich total in den Bann gezogen! Weil für die verschiedenen Charaktere verschiedene Sprecher ausgewählt wurden, kann man der Geschichte schon von den ersten Minuten an super folgen.

Als sich die drei alten Freunde Ivy, Mateo und Cal spontan dazu entscheiden, wie in ihrer Vergangenheit eine gemeinsamen Ausflug zu machen ahnen sie nicht, was auf sie zukommt. Obwohl man relativ schnell zur Tatortszene kommt, war für mich bis zum Ende nicht eindeutig, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt. Und das, obwohl sich die gesamte Geschichte auf nur wenige Stunden beziehungsweise Tage verteilt.

Ich mochte die drei Charaktere sehr gerne. Obwohl alle so unterschiedlich sind, konnte man doch die frühere Freundschaft spüren. Als sie zwangsweise gemeinsam dem Fall nachgehen, kommen auch mehr und mehr Geheimnisse aus ihrer eigenen Vergangenheit hervor. Das hat mir gut gefallen, da es neben der Hauptgeschichte noch mehrere Handlungsstränge in die Geschichte eingeflochten hat. Man hat auch mehr über die persönlichen Hintergründe der drei Charaktere blicken können, die alle in sehr unterschiedlichen Situationen aufgewachsen sind und leben. Innerhalb der Geschichte machen die drei eine große Entwicklung durch und das – wie bereits gesagt – trotz der kurzen Handlungszeit.

Das große Finale, also die Auflösung der Geschichte, war für mich stimmig. Die einzelnen Puzzleteile haben im Gesamtbild gepasst und ich habe das Abenteuer der Freunde gerne verfolgt.

Mein Fazit zum Hörbuch ist deshalb: Große Empfehlung! Ein spannender, sehr kurzweiliger Jugendthriller, der toll durch die Sprecher und Sprecherinnen umgesetzt wurde. Die Hörzeit ist wie verflogen! Das ist die erste Geschichte, die ich von Karen M. McManus gehört habe, aber bestimmt nicht die letzte!

Rezension zum Hörbuch „The Sky in your Eyes“ von Kira Mohn

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Rezension zu „The sky in your eyes” von Kira Mohn

Klappentext:

Islands Winternächte sind lang. Doch Elín mag die Dunkelheit. Allein am Strand, unter dem endlos weiten Sternenhimmel, kann sie fast vergessen, was ihr Ex-Freund über sie gesagt hat. Über ihren Körper. Über ihr Gewicht. Bis die Selbstzweifel wieder so laut werden, dass nicht einmal das Tosen der Wellen sie übertönen kann. Als sie bei einem Kochkurs Jón kennenlernt, ist sie deshalb mehr als verunsichert. Jón ist attraktiv, charmant und witzig – und interessiert sich für sie. Elíns Herz schlägt in seiner Nähe schneller, trotzdem erstarrt sie bei jeder Berührung. Denn wie kann sie sich noch einmal fallen lassen? Wenn der Aufprall am Boden alles zerstören würde, was von ihr übrig ist …

Meine Meinung:

„The sky in your eyes“ von Kira Mohn hat mich wirklich sehr berührt. Elin ist eine tolle Protagonistin, die sich leider in ihrer Vergangenheit sehr viele Schlimme Sachen von Klassenkameraden, und von ihrem Ex-Freund anhören musste. Ihr Selbstvertrauen ist eigentlich nicht existent, als sie sich zum Kochkurs aufmacht. Dort lernt sie Jon kennen – Kann nicht jeder einfach einen Jon haben?

Der stets gut gelaunte Isländer wird zu ihrem Kochkurspartner und die beiden verstehen sich sehr gut. Doch immer wieder halten Elins Selbstzweifel sie davon ab, das zutun was sie tun möchte. Kira Mohn konnte meiner Meinung nach die Gefühle sehr gut übermitteln – und damit den Prozess, den Elin während der Geschichte durchlaufen musste.

Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und trotz der vielen emotionalen Szenen hat es einfach Spaß gemacht, die Kochkurskapitel und Ausflüge der Protagonisten zu lesen (beziehungsweise in meinem Fall anzuhören 😊).

Das Ende der Geschichte fand ich sehr gelungen, besonders da Elin eben nicht von einen Tag auf den anderen frei von Selbstzweifeln ist, sondern jeden Tag versucht sich ein bisschen mehr selbst zu lieben.

Alles in allem ist „The Sky in your Eyes” von Kira Mohn einerseits eine Geschichte, die in einem absoluten Wohlfühl- und Fernwehort Island spielt, aber auch zum Nachdenken anregt. Von mir bekommt der Roman 5/5 Sternen und ich bin sehr gespannt auf den 2. Teil der Island-Reihe!

Rezension zu „Das kleine Chalet in der Schweiz“ von Julie Caplin

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Klappentext:
Mina Campbell liebt leckeres Essen und gesellige Dinner mit Freunden. Kein Wunder, immerhin arbeitet sie in einer Testküche und probiert ständig neue Kreationen aus. Ein Rezept gegen Liebeskummer hat sie allerdings noch nicht gefunden.
Nun wurde Minas Herz erneut gebrochen, und sie packt kurzerhand die Koffer. Für eine Auszeit reist sie zu ihrer Patentante in die Schweiz, die dort ein entzückendes Ski-Chalet betreibt. Mina blüht auf. Vor allem die Schweizer Küche hat es ihr angetan: Fondue, Rösti und Kirschtorte – wer braucht da schon einen Mann, um glücklich zu sein? Wäre da nicht der charmante Luke, der Mina das verschneite Wallis von seiner romantischen Seite zeigt …

Meine Meinung:

*Achtung, Spoiler*
Als Mina Hals über Kopf in die Schweiz zu ihrer Patentante fährt, lernt sie unterwegs Luke kennen. Luke ist ein immer gut gelaunter und sympathischer Charakter den man direkt ins Herz schließen muss.
Mina und er fühlen sich augenblicklich zueinander hingezogen und das Knistern war für mich als Leserin definitiv spürbar!
Die beiden treffen sich im Chalet von Minas Patentante wieder. Die Stimmung im Chalet hat mir sehr gut gefallen! Sowohl die eigensinnigen Charaktere als auch die Beschreibung der gesamten Umgebung.
Obwohl Mina Luke klar macht, dass sie nach der Trennung nicht auf der Suche nach etwas Neuem ist, verbringen die beiden gerne Zeit miteinander.
Ein Großteil des Buches waren nette Geschichten bzw. Szenen aus dem Alltag im Chalet, von Ausflügen und Langlaufski und es hat sich wirklich schön lesen lassen. Gerade der Ausflug in die Schokoladenherstellung hat mir gut gefallen. Allerdings fehlt bei der Geschichte ein wenig Spannung, sodass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen will. Zwar werden ab und zu unvorhersehbare Handlungsstränge eingeflochten, diese wurden aber schnell wieder aufgelöst.
Als Minas Patentante dann mit einem Herzinfarkt ins Krankenhaus kommt, übernimmt die chaotische und spontane Protagonistin den Laden und kümmert sich um alles. Schon da war mir klar, dass Mina nicht wie geplant zurück nach England kehrt sondern bei ihrer Tante bleiben möchte – somit war das Ende für mich auch stimmig! Insgesamt ist für mich also „Das kleine Chalet in der Schweiz“ kein Jahreshighlight aber ein wirklich netter Roman für die kalte Jahreszeit!

Rezension zu „Layla“ von Colleen Hoover

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Klappentext:

Auf der Hochzeit von Laylas Schwester lernen sie sich kennen und lieben: Leeds, der seinen Lebensunterhalt als Musiker verdient, und Layla. Es ist eine Amour fou – bis zu dem Tag, an dem Leeds eifersüchtige Exfreundin versucht, Layla zu erschießen. Danach ist Layla nicht mehr sie selbst. Um die Beziehung zu retten und Layla zu stabilisieren, mietet Leeds das Haus, in dem sie sich kennengelernt haben. Doch dort scheint nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen …

Meine Meinung:

Layla von Colleen Hoover hat mich unfassbar gefesselt und auf ganz vielen Ebenen überrascht. Nicht nur die vielen Plot-Twists haben für Spannung gesorgt, sondern auch die Tatsache, dass ich bin zum Ende keinen Schimmer hatte in welche Richtung sich die Geschichte bewegt.

Ab hier mit Spoilern!

Layla und Leeds lernen sich auf der Hochzeit von Laylas Schwester kennen. Relativ schnell fühlen sie sich zueinander hingezogen, doch ihre Beziehung verändert sich durch einen Schicksalsschlag, denn Layla wird von Leeds Exfreundin angeschossen und überlegt das Ganze nur knapp. Danach hat sie Erinnerungslücken und scheint nicht mehr die Alte zu sein. Die Geschichte verläuft in zwei Handlungssträngen: Dem Kennenlernen, Angriff und danach einerseits und „der Befragung“ in der Gegenwart, in der Leeds mit einer lange unbekannten Person spricht. Man kann anfangs noch nicht so viel mit den Stücken aus der Gegenwart anfangen, aber mehr und mehr schließen sich die Lücken…

Da das Buch mit einer tollen Stimmung angefangen hat, kam der Schrecken den Layla durchmachen musste besonders gut zur Geltung.  Leeds beschließt Layla in das Haus zu bringen, in welchem Sie sich kennengelernt haben, das dieses zu verkaufen steht und Leeds hofft, Layla damit zu unterstützen. Doch dort passieren unerklärliche Dinge. Paranormale Dinge. Leeds versucht dem auf den Grund zu gehen…

Ich fand sowohl Layla als auch Leeds unfassbar gut und authentisch geschrieben. Layla, die zurück ins Leben finden will, Erinnerungslücken hat und nicht weiß, wie man weitermachen kann und Leeds. Leeds, der freiwillig und selbstlos nach nur 6 Monaten kennenlernen und Beziehung die Aufgabe übernimmt, Layla bei allem zu unterstützen.

Als er die paranormalen Aktivitäten im Haus wahrnimmt, versucht er herauszufinden was dahinter steckt und lernt Willow, eine Art Geist kennen. Ich fand so spannend, dass man sich einerseits fragt: „Leeds, hau doch endlich aus dem Haus ab“ und andererseits mitfiebert und auf seltsame Weise versteht, warum er da bleibt. Willow erinnert sich an nichts und weiß weder woher sie kommt noch was ihr Zweck in dem Haus ist. Leeds, der sich im der Verlauf der Geschichte immer weiter von Layla entfernt versucht, das Rätsel mit Willow gemeinsam zu lösen…

Das Buch ist voller Spannung, moralischer Grenzüberschreitung, der Frage was und wer gut bzw. böse ist und Überraschungen! Für mich ist es ein absolutes Meisterwerk und Jahreshighlight. Es ist nicht nur toll geschrieben (wie man es von Colleen Hoover kennt) sondern rundum gelungen!

PS: Ich habe das Hörbuch gehört! Toller Sprecher – auch ein Tipp von mir 😉